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Fürstenzell




Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt - Dom des Rottals

Marienplatz

94081 Fürstenzell

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Die Kirche des ehemaligen Zisterzienserklosters Fürstenzell wurde zwischen 1739 und 1745 von dem damals bedeutendsten bayerischen Kirchenbaumeister Johann Michael Fischer erbaut. Ihre Türme mit den wunderschön geformten kupfernen Hauben weisen dem Wanderer von allen Richtungen her den Weg nach Fürstenzell. Der Architekt hat einen wunderbar schwingenden und stimmigen Kirchenraum zu schaffen.
An der Innenausstattung dieses lichten Festsaales zu Ehren der Himmelskönigin Maria wirkten hervorragende Künstler ihres Faches mit: Der Münchner Hofbildhauer Johann Baptist Straub ist der Schöpfer des prächtigen Hochaltares, dessen Tabernakel mit den beiden Anbetungsengeln zu den feinsten Schöpfungen des bayerischen Spätbarock zählt. Der Tiroler Johann Jakob Zeiller schuf die Deckenfresken. Das Thema des großen Langhausfreskos ist „Der Weg der Menschheit zur ewigen Vollendung durch die Fürsprache Mariens“ An der Decke des Chorraumes hat er „Die Anbetung des Lammes durch die 24 Ältesten“ dargestellt.  Zeiller ist auch der Meister des Hochaltarbildes „Mariä Himmelfahrt“ und zweier Seitenaltarbilder.
Die Stuckzier der Wände und die Kanzel sind ein Werk des Johann Baptist Modler. Im Zuge der umfangreichen Renovierungsarbeiten zwischen 1996 und 2002 wurde der Hochaltar wieder an seinen ursprünglichen Platz gerückt, von dem er 1856 an die Rückwand des Chorraumes geschoben worden war. Nunmehr kommt die Harmonie von Architektur und Dekoration, die dieses Gotteshaus auszeichnet, wieder hervorragend zur Geltung und erfreut die staunenden Besucher aus Nah und Fern. Der festliche Raum lässt sie etwas von der Herrlichkeit des verheißenen Himmels ahnen.